Galerie Carqueville - Libellule Galerie Carqueville - Libellule Galerie Carqueville - Libellule Galerie Carqueville - Libellule Galerie Carqueville - Libellule
10. März bis 9. Juni 2019

LIBELLULE - RENAISSANCE CONTEMPORAINE

Mit der zentral in Gera gelegenen Galerie Carqueville geht für Unternehmer und Kunstsammler Peter Carqueville ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Um ihn verwirklichen zu können, erwarb er den 1900 errichteten repräsentativen Bau Humboldtstraße 28 und renovierte ihn stilvoll.
Die Galerie hat ihr Domizil in den beiden oberen Etagen und verfügt über eine Ausstellungsfläche von 220 m². Dank entsprechender technischer Ausrüstung genügen diese Räume auch höchsten Ansprüchen der Präsentation internationaler Kunst.

Aktuelle Ausstellung



Um möglichst vielen Menschen Kunst zugänglich zu machen, öffnete die Galerie Carqueville bereits 2012 im Firmensitz des gleichnamigen Sanitäts- und Gesundheitshauses in Töppeln bei Gera ihre Pforten. Dort stellen auch weiterhin regionale und aufstrebende deutsche Künstler aus. Werke international arrivierter in- wie ausländischer Künstler indes sind in der neuen Galerie zu sehen – wie auch Sammlungen von Bürgern aus Gera und Umgebung.

Die erste internationale Sonderausstellung vereint ab 10. März 2019 drei Monate lang unter dem Titel „Libellule - Renaissance contemporaine“ Arbeiten von 23 Malern der internationalen Künstlergemeinschaft „Libellule“.

LESUNGEN

LESUNG - Baron Münchhausen - Otti Planerer

Samstag, 1. Juni, Einlass ab 17:00 Uhr, Beginn 18:00 Uhr - Der Eintritt ist frei.

LESUNG - 1. Juni 2019 - Otti Planerer entlarvt den Lügenbaron

Die bekannte Schauspielerin erzählt in der Galerie Carqueville die wahre Geschichte des Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen.

Münchhausen reitet auf einer Kanonenkugel über eine belagerte Stadt, inspiziert die feindlichen Stellungen und steigt kurzerhand auf eine in die Gegenrichtung fliegende Kugel um. Wer kennt sie nicht, die allen Gesetzen von Physik und Biologie widersprechenden Geschichten vom Lügenbaron? Ihm in der aktuellen Ausstellung magischer Realisten in der Galerie des Geraer Unternehmers und Kunstsammlers Peter Carqueville zu begegnen, wird ein besonders Erlebnis. Was ist wahr, was gelogen? Einst wurden die Geschichten nur in einem Kreis von Männern erzählt, heute sind Frauen ausdrücklich willkommen, wenn die bekannte Schauspielerin Otti Planerer in der Galerie Carqueville am 1. Juni ihren Münchhausen-Abend präsentiert.

Mehr als 15 Jahre waren Otti Planerer und ihr Mann, Kammersänger Peter Tschaplik, an den Bühnen der Stadt Gera engagiert gewesen, als sie Ende der 1970er Jahre Gera den Rücken kehrten, um freischaffend in Berlin zu arbeiten. Nach vielen erfolgreichen Jahren in der Hauptstadt, vielen schönen Rollen bei Film und Fernsehen für Otti Planerer, sind die Künstler 2012 an die Elster zurückgekehrt und engagieren sich im kulturellen Leben der Stadt.

Bei ihrer Münchhausen-Lesung erzählt Otti Planerer die unglaubliche Geschichte eines Weltbestsellers. Die heute bekannteste Fassung der Münchhausen-Abenteuer veröffentlichte Gottfried August Bürger 1786 anonym. Der Dichter stützte sich dabei auf die vom in England lebenden deutschen Universalgelehrten Rudolf Erich Raspe herausgegebenen Anekdoten Münchhausens. Der als Urheber der Geschichten namhaft gemachte Freiherr Hieronymus Carl Friedrich Münchhausen war zutiefst verärgert, brachte es ihm doch den zweifelhaften Ruhm eines Meisteraufschneiders und Lügenbarons ein.

Der reale Münchhausen (1720-1797) war ein deutscher Adliger aus dem Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, wurde mit 13 Jahren Page seines Herzog, trat mit 17 in Petersburg in den Militärdienst und folgte seinem Herrn in verschiedene Kriege. Mit 30 nahm er seinen Abschied und lebte in Deutschland als Landedelmann, der im Freundeskreis bald für sein Erzähltalent berühmt wurde.

Zu den Zuhörern der fabelhaften Geschichten gehörte auch Raspe, der wegen Unterschlagung nach England floh und dort dann, um zu Geld zu kommen, Anekdoten und Reiseabenteuer unter dem Namen Münchhausen veröffentlichte. Der Plan ging auf, das Buch wurde ein Bestseller und Raspe publizierte weitere Bände, für die er sich von der antiken Lügengeschichtentradition bis zu zeitgenössischen Abenteuergeschichten bediente.

Aktuelle Ausstellung - Libellule - Renaissance contemporaine


Versucht man die vielfältigen Werke der Gruppe Libellule einzuordnen, ist die Bezeichnung "Magischer Realismus" für die Verbindung altmeisterlicher Malkunst mit surrealen Motiven am treffendsten. 31 Künstler aus 20 Ländern und drei Kontinenten werden zur ersten internationalen Ausstellung in der Galerie Carqueville präsentiert. Unter der Leitung von Lukáš Kándl zeigen die hochkarätigen Vertreter des magischen Realismus ihre Werke. Der Ausstellungsbeginn ist Sonntag, den 10. März ab 14 Uhr.

Seit 2004 versammelt der gebürtige Tscheche Lukáš Kándl, der seit Anfang der 70er Jahre in Frankreich lebt und wirkt, die besten internationalen Künstler des magischen Realismus in der Gruppe „Libellule“. Als erstes Projekt verwirklichte die Gruppe den „Ange exquis“ („Erhabener Engel“): Die Künstler erstellten nach Kándls genauem Aufgabenkatalog je ein Werk, das sich in der Gesamtheit zu einem einzigen monumentalen Stück vereinte. Präsentiert wurde der „Ange exquis“ zuerst im Grand Palais (Paris), bevor er auf Europatournee ging.

Angetrieben von der Begeisterung der Künstler beschließt Kándl, den Künstlern seiner Gruppe jedes Jahr ein Thema und ein Format vorzugeben. In der Galerie Carqueville werden die Kollektionen der Jahre 2007 "Exclamat!ons" und 2010 "$1,000,000.00 banknotes", passend zum Bankgebäude, präsentiert.

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